Was ist unser Hospizprojekt?

Hospiz (lat. hospitum „Herberge“, „Gastfreundschaft“) ist eine Einrichtung der Sterbebegleitung.
Unser Hospizprojekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar kranke Schützlinge in ihrer letzten Lebensphase im Sinne der Palliative Care zu versorgen.

In ihren Hospizpflegestellen erhalten unsere sterbenden Hospizschützlinge Begleitung und medizinisch-pflegerische Versorgung.  Dabei spielt die Kontrolle der verschiedenen Symptome eine große Rolle, u. a. die Schmerztherapie.

Mit unserem Hospizprojekt wollen das Sterben wieder in das Leben integrieren. Dabei steht die Orientierung an den Bedürfnissen der erkrankten Hunde im Vordergrund.
Unser Projekt soll als Schutzraum vor ungewollter Übertherapie/kurativer Zielsetzung oder vorzeitiger Euthanasie dienen.

Voraussetzung für die Aufnahme in unser Hospizprojekt ist, dass der Hund an einer unheilbaren, in absehbarer Zeit (max. 6 Monate) zum Tode führenden Krankheit leidet, bei der eine Heilung ausgeschlossen ist.

Dabei kann es sich um eine fortgeschrittene Krebserkrankung, Erkrankungen des Nervensystems mit fortschreitenden Lähmungen, oder fortgeschrittene chronische Nieren-, Herz-, Verdauungstrakt- oder Lungenkrankheiten handeln.

Eine Erkrankung gilt als nicht heilbar, wenn nach dem allgemein anerkannten Stand der Medizin Behandlungsmaßnahmen nicht zur Beseitigung dieser Erkrankung führen können. Sie ist fortschreitend, wenn ihrem Verlauf trotz medizinischer Maßnahmen nach dem allgemein anerkannten Stand der Medizin nicht nachhaltig entgegengewirkt werden kann.